Der 6. April hat historisch einiges zu bieten – von der Geburtsstunde großer deutscher Konzerne bis hin zu weltverändernden künstlerischen Meilensteinen.
Sachsen-Anhalt

In Sachsen-Anhalt markiert dieser Tag tiefe Einschnitte in der Stadtgeschichte und der Verwaltung.
An diesem Tag wurden die Gebiete ehemaliger Bistümer wie Magdeburg und Naumburg neu organisiert. Es entstand das „Apostolische Vikariat Ober- und Niedersachsen“. Dies half dabei, die katholische Minderheit in der Region besser zu verwalten.
Deutschland: Technik und Wirtschaft

Die deutsche Geschichte am 6. April ist besonders durch den wirtschaftlichen und technischen Fortschritt geprägt.
- Gründung der BASF (1865): Friedrich Engelhorn gründete in Mannheim die „Badische Anilin- und Soda-Fabrik“. Heute ist das Unternehmen der weltweit größte Chemiekonzern mit seinem Hauptsitz in Ludwigshafen.
- Start der Lufthansa (1926):
Die Deutsche Luft Hansa AG nahm offiziell ihren Flugdienst auf. Der erste Linienflug startete vom Berliner Flughafen Tempelhof und markierte den Beginn einer neuen Ära im Luftverkehr. - Einführung der Sommerzeit (1980): In der Bundesrepublik und der DDR wurde erstmals die Sommerzeit eingeführt. Die Menschen stellten die Uhren nachts von 2:00 auf 3:00 Uhr vor, um Energie zu sparen.
Aber auch international bietet dieser Tag bedeutende historische Momente aus verschiedenen Jahrhunderten.
Europa

Tod von Raffael (1520):
Der berühmte Maler der italienischen Renaissance starb an seinem 37. Geburtstag in Rom. Er schuf weltbekannte Werke wie die „Sixtinische Madonna“, die heute viele Bewunderer in Dresden findet.
Welt

USA treten in den Weltkrieg ein (1917): Die Vereinigten Staaten erklärten dem Deutschen Reich offiziell den Krieg. Dieser Schritt beeinflusste den Verlauf des Ersten Weltkriegs entscheidend und festigte die Rolle der USA als Weltmacht.
